Wissenschaftliche Studien Yoga
Psychosomatisches Institut der Universität Köln:
"Auf der physischen Ebene bewirkt Yoga eine Steigerung der körperlichen Fitneß und die Verschiebung des vegetativen Zustands zugunsten des vagalen Anteils. Damit wird die Streßreaktion im Körper gedämpft und eine geringere Empfindlichkeit gegenüber Streßreizen erzielt." Damit stellt Yoga "eine Form der aktiven Regeneration" dar. "Kybernetisch gesehen, fördert der Yoga die Anpassungsfähigkeit des Körpers durch Stabilisierung vegetativer Regelkreise. (...) So wird die Anpassungsfähigkeit des Körpers bei Störungen der Umweltfaktoren verbessert."
Dr. F. Jürgen Schell: Yoga. Schlüssel zur Streßbewältigung. Verlag Via Nova, Petersberg 1998, S.65
Universität Leipzig:
"Die vegetative Balance wird verbessert (optimiert), d.h., es stellt sich ein vegetativer Status ein, den man am besten als Anti-Streß-Wirkung einstufen sollte."
"Die Belastungsumverteilung in den Gelenken, insbesondere der Wirbelsäule, hat einerseits den Effekt der Entlastung sonst stereotyp und einseitig belasteter Gelenkteile (...), andererseits durch Druckumverteilung ernährungsfördernde Wirkung auf die bradytrophen Gewebe. Diese Effekte bedeuten geradezu eine "Physiotherapie mit körpereigenen Mitteln".
"Alle Asanas (...) wirken konzentrationsschulend. Die sensomotorische Regleroptimierung ... bildet mit der mentalen Konzentration eine psychosomatische Einheit, eines bedingt das Andere."
Dr.med.Dietrich Ebert: Westliche Medizin und Yoga. Die verschiedenen Wirkungen der asanas, in: Berufsverband Deutscher Yogalehrer (Hrsg.): Der Weg des Yoga, Verlag Via Nova, Petersberg 1991, S. 280 ff
Universität Würzburg:
Die Yoga-Gruppe zeigte "wesentlich höhere Werte in Lebenszufriedenheit und geringere Werte in Erregbarkeit, Aggressivität, Offenheit, Emotionalität und somatischen Beschwerden" sowie "signifikante Unterschiede im Umgang mit Stress und Stimmungen".
Scientific Research on Yoga, Lifeforce 2002
Staatssekretariat für Wirtschaft seco, Bern:
Gemäss einer Studie des seco (pdf) fühlen sich rund 83% der Arbeitnehmer/innen in der Schweiz gestresst. Die finanziellen Kosten von Stress betragen in der Schweiz jährlich rund 4.2 Milliarden, davon 2,4 Milliarden Franken auf Grund von Fehlzeiten und Produktionsausfällen.
